Seit 1937 (Vorläufer 1921) findet jährlich in Berlin das Leichtathletik-Sportfest; bis 1969 in unterschiedlichen Sportanlagen statt. Neben dem Berlin-Marathon eine der bedeutendsten in Berlin durchgeführten internationalen Sportveranstaltungen, bei der bis 2001 vierzehn Weltrekorde aufgestellt wurden.
Seit 1998 gehört das ISTAF zur IAAF Golden League, einem Zusammenschluss der sieben besten internationalen "Meetings".
Live und hautnah dabei sein, wenn 200 Topathleten aus aller Welt spannende Leichtathletik-Wettkämpfe liefern: Beim 65. Internationalen Stadionfest ISTAF Berlin am 3. September 2006 gehen viele der besten Leichtathleten an den Start – Weltrekordhalter, Olympiasieger, Weltmeister und die frisch gekürten Europameister der Europameisterschaft 2006 aus Göteborg, außerdem Top-Athleten aus Deutschland wie Franka Dietzsch, Nils Schumann, Kirsten Bolm, Lars Börgeling, der Berliner Publikumsliebling André Niklaus, sowie der neue Europameister im Kugelstoßen, Ralf Bartels und viele mehr.
Highlights des DKB-ISTAF 2006 sind die elf Disziplinen der IAAF Golden League: Die Männer treten über 100m, 400m, 1500m, 5000m sowie im Weitsprung und Speerwurf an. Die Frauen gehen über 100m, 400m, 5000m, 100m Hürden sowie im Hochsprung an den Start. Darüber hinaus veranstaltet das DKB-ISTAF eigene Disziplinen wie u.a. 800m sowie Stabhochsprung und Kugelstoßen der Männer und Speer- sowie Diskuswurf Frauen.
Eine Million Dollar in Gold: Wer knackt den neuen Doppel-Jackpot?
Das Finale in Berlin verspricht einen dramatischen Kampf um das Jackpotgold, denn noch können sechs Athleten ihren Goldanteil gewinnen; sollten am Ende alle diese Spitzenathleten in Berlin gewinnen, gäbe es sechs Jackpotsieger - mehr als je zuvor in der achtjährigen Geschichte der IAAF Golden League: So sind der 100m-Sprinter Asafa Powell (JAM), der 400m-Läufer Jeremy Wariner (USA), der 5.000m-Läufer Kenenisa Bekele (ETH), der Weitspringer Irving Saladino (PAN), die 400m-Läuferin Sanya Richards (USA) sowie die äthiopische 5000m-Läuferin Tirunesh Dibaba weiter dabei. Powell, Wariner, Richards und Dibaba sind bisher ungeschlagen und haben so ihren Anteil aus dem ersten Jackpot über 500.000 US-Dollar gesichert; natürlich rechnen sie sich auch noch Chancen auf einen Anteil am zweiten Jackpot aus. Saladino und Bekele, die erst in vier Meetings gesiegt hatten, müssen in Berlin gewinnen, um einen Anteil mitnehmen zu dürfen.
Obwohl sie erst 21 Jahre alt ist, gehört Sanya Richards bereits zu den ganz Großen der internationalen Leichtathletik-Szene. Die 400-Meter-Läuferin ist heute eine der heißen Anwärterinnen auf den mit einer Million US-Dollar gefüllten Doppel-Jackpot beim Finale der Golden-League-Serie in Berlin.
"Vielleicht schaffe ich es sogar noch in diesem Jahr, ihre Zeit zu unterbieten. Meine guten Trainingszeiten zeigen, dass es möglich ist", hofft die Sprinterin. Danach will sie sich den Uralt-Weltrekord der Rostockerin Marita Koch (47,60 sec in Canberra 1985) vornehmen.
"Um diese Fabelzeit zu schlagen, werde ich sicher noch einige Jahre trainieren müssen" , gesteht der Jungstar. Doch zunächst einmal will sich die US-Amerikanerin, die von ihrer Mutter Sharon gemanagt wird und Merlene Ottey als ihr Idol bezeichnet, ihren Anteil am Doppel-Jackpot sichern.















