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narls Barkley ist keine Person, sondern ähnlich wie die Gorillaz ein Projekt.
Der Vergleich ist übrigens gar nicht so weit hergeholt. Ein Teil von Gnarls Barkley ist nämlich der Produzent Danger Mouse, der für seine Arbeit an der Gorillaz-Platte "Demon Days" mit einem Grammy ausgezeichnet wurde. Der Zweite Teil von Gnarls Barkley ist der Rapper Cee-Lo, der nebenbei auch schon Songs für die Pussycat Dolls geschrieben hat und bei der Seeed-Single "Aufstehn" mit am Start war.
Ganze acht Wochen hält sich "Crazy" schon auf Platz 1 der UK-Charts, in denen es nicht mal Madonna schafft, länger als zwei oder drei Wochen ganz oben zu bleiben. Eine Werbekampagne im Fernsehen machte den Anfang, dann spielte der immer noch auf neue Talente spezialisierte BBC-Sender Radio One den Titel, und schließlich steht der zart schmelzende, aber etwas schräge Soulsong "Crazy" kurz davor, britische Musikgeschichte zu schreiben.
Eine All-Time-High Grenze haben Cee-Lo und Danger Mouse jedoch schon gebrochen: "Crazy" stieg in der ersten Woche nach dem Release auf Position 1 ein und das alleine durch die Anzahl der gedownloadeten Single.
Crazy wurde so in Großbritannien mit gut 30.000 legalen Downloads zur ersten Nummer-eins-Single, die es rein übers Internet an die Spitze der Hitparade schaffte.
Der Sprung eines Download-Titels von Null auf eins ist in Großbritannien erst sei Anfang März durch eine Änderung der Regeln für die Aufstellung der Charts möglich. Offizielle Downloads zählen für die Charts-Auswertung mit, wenn spätestens in der darauf folgenden Woche das Stück auch als CD in den Handel kommt.
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