Wer sich im Internet bewegt, hinterlässt Surfspuren. Der Browser merkt sich besuchte Webseiten, Suchanfragen, eingegebene Daten in Formularfeldern, Cookies, temporäre Internetdateien sowie Downloads von Webseiten.
Nach Safari, Google Chrome und Internet Explorer 8 unterstützt nun auch Mozilla Firefox mit der Version 3.5 einen „Private Browsing“-Modus, welches eine der wichtigsten neuen Funktionen des Firefox ist.
Dieser Modus ist vor allem für User von gemeinsam genutzten und öffentlich zugänglichen Rechnern, wie in Internet-Cafés, an Schulen, Unis, Arbeitsplätzen usw., interessant. Firefox hinterlässt in diesem Modus keinerlei Spuren auf der lokalen Festplatte. Anfallende Daten merkt sich der Browser dann nur für die Dauer der laufenden Privat-Sitzung.
Während auf diesem Computer keine Spuren Ihrer Browserchronik gespeichert werden, kann ihr Internetprovider oder ihr Arbeitgeber trotzdem nachverfolgen, welche Seiten Sie besuchen.
Selbst wenn der Browser sowie Computer ausschließlich alleine genutzt wird, lassen sich nach dem Surfen im Privaten Modus, besuchte Webseiten nicht mehr per JavaScript von dritten Webseiten ermitteln, was wiederum Rückschlüsse auf das Surfverhalten erschwert. Sobald der Firefox geschlossen wird, werden die Daten gelöscht.












